Die Regel
300 DPI bei finaler Druckgröße.
DPI heißt „Dots per Inch" — Punkte pro Zoll. Es sagt, wie viele Pixel auf einer Strecke von 2,54 cm liegen.
Bei 300 DPI hast du genug Information, damit das menschliche Auge keine einzelnen Pixel sieht. Darunter wird's pixelig.
Konkretes Beispiel
Du willst ein Logo in 20×20 cm drucken:
- 20 cm = ~7,87 Zoll
- 7,87 × 300 = 2362 Pixel
Heißt: deine Datei muss mindestens 2362 × 2362 px haben. Ein 500×500 px Logo darauf hochskalieren = unscharfes Ergebnis.
Was passiert beim Hochskalieren?
Pixel werden „erfunden" — die Software interpoliert zwischen vorhandenen Bildpunkten. Das macht das Bild weicher und unscharf. Bei Druckmotiven mit klaren Kanten siehst du das sofort.
— Faustregel
Lieber große Datei als kleine. Du kannst herunterskalieren ohne Qualitätsverlust — aber nicht andersrum. Wenn die Quelle 5000×5000 px ist, hast du Reserven für alle Druckgrößen.
Datei zu klein? Manchmal kann man retten — wir checken's gratis.
Datei prüfen →Fazit
- Faustregel: 300 DPI bei finaler Druckgröße
- Im Zweifel: Vektor verwenden — dann ist DPI irrelevant
- Hochskalieren aus kleiner Datei funktioniert fast nie
Mehr zu Vektor: PNG oder SVG? →
Weiter im Cluster: Druckdaten-Guide