FH Joanneum · Institut Soziale Arbeit — Corporate-Zipper im DTF mit CI-Orange am Ärmel.

Schwarze Zipperjacken der FH Joanneum Soziale Arbeit mit weißem Brustlogo und orangem FH-Akzent am Ärmel

Für das Institut Soziale Arbeit der FH Joanneum haben wir eine erste Auflage schwarzer Corporate-Zipper umgesetzt — bedruckt im Digitaltransfer (DTF) mit einem zweifarbigen Brustlogo („FH | JOANNEUM Soziale Arbeit") in Weiß und CI-Orange, dazu ein kleiner CI-Akzent am Ärmel. Verfahrenswahl bewusst: DTF passt für die kleine Erstauflage ohne Setup-Aufwand, das CI-Orange wurde aus den CMYK-Vorgaben des FH-Joanneum-Designhandbuchs nach Pantone übersetzt und für DTF tauglich aufbereitet. Für die nächste größere Folgeauflage ist eine Umstellung auf Siebdruck geplant — der pro Stück günstiger wird, sobald sich der Setup-Aufwand auf eine größere Auflage verteilt.

Projektüberblick

Das Institut Soziale Arbeit der FH Joanneum wollte eine erste, kleine Auflage Corporate-Wear umsetzen — für Mitarbeiter:innen, Lehrende und repräsentative Anlässe. Das Briefing war konkret: schwarze Zipperjacken in zurückhaltender, hochwertiger Optik, mit dem offiziellen FH-Joanneum-Logo plus Institut-Subzeile auf der Brust und einem kleinen CI-Element am Ärmel als wiedererkennbarer Detail-Akzent. Wichtig war: die CI-Vorgaben des FH-Joanneum-Designhandbuchs müssen 1:1 sitzen — nicht „ungefähr orange", sondern genau das FH-Orange, das auch auf Drucksachen und der Website verwendet wird.

Textilwahl — schwarze Zipperjacke

Schwarz als Grundfarbe ist die visuell zurückhaltende Wahl für eine Hochschule — sie steht ruhig im Raum, lenkt nicht ab, und lässt das weiße Brustlogo plus den orangenen Ärmel-Akzent maximal wirken. Die Zipperjacke statt eines Pullover-Hoodies war ebenfalls bewusst: im Hochschul-Alltag praktischer (offen oder geschlossen tragbar, leichter über professioneller Kleidung), und repräsentativer für Vorträge, Tagungen, Lehre. Die Stoff-Qualität ist ein Baumwoll-Mischgewebe mit ordentlicher Grammatur — fühlt sich nach Jahresanschaffung an, nicht nach Werbegeschenk.

Verfahrenswahl: DTF für die kleine Erstauflage

Für diese Erstauflage haben wir uns bewusst für Digitaltransfer (DTF) entschieden, statt direkt in den Siebdruck zu gehen. Drei Gründe:

1 · Kleine Stückzahl, kein Setup

Bei einer kleinen Erstauflage sind die Setup-Kosten des Siebdrucks (Sieb beschichten, belichten, einrichten — pro Farbe) nicht wirtschaftlich auf wenige Jacken umzulegen. DTF braucht keinen Setup pro Motiv — das Druckmotiv wird einmal auf Folie gedruckt und dann per Thermopresse auf die Jacke übertragen. Bei zwei Farben (Weiß + CI-Orange) in einem Motiv wäre Siebdruck zwei Druckdurchgänge mit zwei Sieben — DTF macht das in einem Transfer.

2 · CI-Treue durch Pantone-aus-CMYK-Übersetzung

Im FH-Joanneum-Designhandbuch ist das Orange als CMYK-Wert definiert — wie bei den meisten Hochschulen, weil die Hauptanwendung Print (Briefpapier, Folder, Plakate) ist. Für textilen Druck braucht es einen Pantone-Code oder zumindest eine sehr präzise CMYK-Übersetzung. Wir haben den CMYK-Wert in den nächstliegenden Pantone-Ton übertragen und für DTF aufbereitet — beim DTF wird die Farbe nicht gemischt wie im Siebdruck, sondern direkt aus der Druckdatei interpretiert. Ergebnis: das CI-Orange sitzt sichtbar genau dort, wo es laut Handbuch sitzen soll.

3 · Kleines Detail am Ärmel — perfekt für DTF

Der CI-Akzent am Ärmel („FH"-Markenzeichen, klein, orange) ist ein typisches Detail, das DTF besonders gut umsetzt: kleine Druckfläche, präzise Konturen, durch die Laserausrichtung der Thermopresse millimetergenau positioniert. Bei einer Siebdruck-Lösung wäre für dieses kleine Detail ein eigenes Sieb plus Setup nötig gewesen — bei DTF ist es einfach Teil der Druckdatei und in einem Pressvorgang mit drauf.

Folgeauflage: Migration auf Siebdruck

Bei der nächsten größeren Auflage ist eine Umstellung auf Siebdruck geplant. Warum? Ab ca. 30 Stück pro Motiv kippt die Wirtschaftlichkeit: der einmalige Setup-Aufwand für die Siebe verteilt sich auf mehr Jacken, der Stückpreis sinkt deutlich, und gleichzeitig wird die Druckqualität bei größeren Flächen noch satter — Siebdruck liefert dichtere, gleichmäßigere Farben als DTF, gerade auf schwarzen Stoffen mit hellen Aufdrucken.

Der Migrations-Plan ist Standard für Institute, die mit kleiner Erstauflage starten und bei Erfolg ausbauen: Erstauflage in DTF (testen, Volumen aufbauen), Folgeproduktion in Siebdruck (skalieren, Qualität steigern). Mehr zur Verfahrenswahl je nach Auflage: Textildruck-Verfahren im Vergleich · Kleinauflagen-Guide.

Ideal für Institute, Fachbereiche und Hochschulen

Das Projekt zeigt einen typischen Hochschul-Corporate-Wear-Workflow: kleine Erstauflage mit DTF als „Testballon", saubere CI-Umsetzung trotz nur-CMYK-Definition im Designhandbuch, geplante Skalierung in Siebdruck bei wachsendem Volumen. Wenn ihr ein ähnliches Projekt plant — Institut, Studiengang, Fachhochschule, Universität — sind drei Stellschrauben wichtig:

  • CI-Definition mit Pantone-Code bereit haben, statt nur CMYK aus dem Print-Handbuch — sonst übernehmen wir das gemeinsam mit dem Designteam
  • Stückzahl ehrlich einschätzen — DTF lohnt unter 30 Stück, Siebdruck darüber
  • Setup-Files für Nachbestellungen bei uns lassen — Nachorders sind dann ohne neuen Setup-Aufwand möglich

Häufige Fragen zu Hochschul-Corporate-Wear

DTF oder Siebdruck — wann lohnt sich der Wechsel?

Faustregel: unter 30 Stück DTF (kein Setup-Aufwand, vollfarbig möglich), ab 30 Stück Siebdruck (günstiger pro Stück, satter Druck). Bei zwei- oder dreifarbigen Motiven verschiebt sich die Grenze leicht nach oben, weil Siebdruck-Setup mit jeder Farbe wächst. Mehr Details: Siebdruck oder Digitaldruck?

Wir haben nur CMYK-Werte im CI-Handbuch — geht das?

Ja, kein Problem. Wir übersetzen den CMYK-Wert in den nächstliegenden Pantone-Ton und sprechen das vorher mit euch ab. Für absolut farbverbindliche Anwendungen empfehlen wir, das CI-Handbuch um Pantone-Werte zu ergänzen — aber für die meisten Hochschul-Anwendungen reicht die CMYK-zu-Pantone-Übersetzung sehr genau. Mehr zu Farbsystemen: CMYK oder RGB?

Können wir später nachbestellen mit gleichem Druck?

Ja. Wir halten DTF-Druckdaten und Setup-Files mindestens 12 Monate. Bei einer Nachbestellung in DTF fällt nur die Druck- und Press-Zeit an, kein neuer Setup. Bei der geplanten Umstellung auf Siebdruck einmalig der Sieb-Setup, danach pro Nachbestellung sehr günstig.

Welche Textilien empfehlt ihr für Hochschul-Corporate-Wear?

Standardmäßig GOTS-zertifizierte Bio-Baumwolle oder Bio-Mischgewebe — passt zur Werteorientierung der meisten Hochschulen und hält dem täglichen Tragen besser stand als günstige Standardware. Für Zipperjacken empfehlen wir mittlere bis schwere Grammatur, damit sich die Investition nach Jahresanschaffung anfühlt. Mehr: Textilien & Zertifikate.

— Du planst ähnliches?

Wir produzieren regelmäßig Corporate-Wear für Hochschulen, Institute, Studiengänge und Fachbereiche aus Graz und der Steiermark — vom kleinen DTF-Testballon bis zur Siebdruck-Großauflage.

Mehr lesen: Textildruck-Verfahren im Vergleich · Kleinauflagen-Guide